Historisches

Das Zeltlager ist mit dem Pastor Bernhard Pantke nach St. Vit gekommen. Als Vikar in Avenwedde hat er mit der dortigen Kolpingjungend das Lagerleben entdeckt. Mit der Übernahme der Pfarrei St. Vitus ist der Zeltlagervirus mit nach St. Vit geschwappt. Seit 1975 fährt nun auch die Jugend der Gemeinde in das Zeltlager. Der Kontakt nach Avenwedde ist nie abgebrochen und so wird die Ferienfreizeit immer noch jedes Jahr gemeinsam durchgeführt. In der einen Ferienhälfte der Sommerferien fährt die Kolpingjugend Avenwedde in das Lager und der zweiten Hälfte übernimmt dann die Jugend aus St. Vit.

Die Durchführung und Organisation des Zeltlagers wird von beiden Gemeinden durch ehrenamtliche Arbeit ermöglicht. Die Betreuung der Kinder und Jugendlichen geschieht durch die Betreuer und Lagerleiter der jeweiligen Gemeinde. Diese sind nicht selten selbst jahrelang als Kinder mit in die Ferienfreizeit gefahren und möchten die gemachten Erfahrungen an die nächste Generation weitergeben. Darüber hinaus braucht es noch Menschen, die hinter den Kulissen den Überblick behalten, die Zeltplätze suchen, das Material verwalten und für den reibungslosen Auf- und Abbau der Zelte sorgen.
Fragt man die Teilnehmer aller Zeltlager seit 1975 nach der Person, die sie mit dem Zeltlager in Verbindung bringen wird neben Pastor Pantke mit großer Sicherheit der Name Hans „Tiger“ Tigges fallen, ohne seinen persönlichen Einsatz wäre eine so langjährige Tradition sicher nur schwer möglich gewesen. Über die Verwaltung des Zeltlagereigentums und der Pflege des Materials, sorgt er auch seit Jahren dafür, dass der Transport und Auf- und Abbau des Lagers reibungslos verläuft. Ein Dank gilt an dieser Stelle auch der Firma Nobilia, die uns in jedem Jahr einen LKW für den Transport der Materialien zur Verfügung stellt.

So blicken wir nach über 35 Jahren auf ein „luxuriös“ ausgestattetes Zeltlager zurück. Hat in den Anfangsjahren noch ein Donnerbalken und ein Waschzelt als Grundlage für drei Wochen Spaß in der Natur gedient, können wir mittlerweile zum Beispiel  auf ein Kochzelt im fließend Wasser zurückgreifen, mit festem Boden und perfekter Ausstattung zur Versorgung der hungrigen Meute. Neben dem Ausbau des eigenen Materials sind auch die Jugendzeltplätze in den letzten Jahrzehnten deutlich komfortabler geworden. So gehört der Donnerbalken schon lange der Vergangenheit an und ein festes Gemeinschaftshaus für Schlechtwettertage ist auch nicht selten.

Beim Schreiben dieser Zeilen fallen dem Autor etliche Geschichten und Erfahrungen ein, die es Wert sind weiter erzählt zu werden. Vielleicht gelingt uns das an dieser Stelle eine Chronik des Lagers zu erstellen. Mal gucken wohin das führt.

Zur Auffrischung der Erinnerung hier eine chronologische Liste der Plätze, die wir in den letzten Jahren besucht haben. Dabei einen Dank an die Avenwedder, die diese Liste schon erarbeitet hatten, das macht es an dieser Stelle leichter 🙂

2016 Ameland / Niederlande
2015 Körperich
2014 Ludwigswinkel
2013 ausgefallen (Kaisersbach)
2012 Adelmühle
2011 Dittwar
2010 Körperich
2009 Fischbach
2008 Adelmühle
2007 Michelfeld
2006 Körperich
2005 Ludwigswinkel
2004 Windheim
2003 Eberbach
2002 Kaiserbach
2001 Körperich
2000 Ludwigswinkel
1999 Plön
1998 Windheim
1997 Körperich
1996 Ludwingswinkel
1995 Eberbach
1994 Möhringen
1993 Saarhölzbach
1992 Körperich
1991 Ludwigswinkel
1990 Ameland / Niederlande
1989 Waldhambach
1988 Möhringen
1987 Breitenbrunn
1986 Ameland / Niederlande
1985 Windhagen
1984 St. Martin
1983 Ratzeburg
1982 Dedenborn
1981 St. Martin
1980 Fridingen
1979 Ameland / Niederlande
1978 Hilders
1977 Mönkeberg
1976 Schönmünzach
1975 Höllensteinsee